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8.8 Airolo - Dalpe - Chironico - Calonico - Faido (Biketour)
Allgemein:
Diese Tour startet in Airolo und führt auf der rechten Talseite der Leventina auf einem aussichtsreichen Höhenweg in rund 1’000 m ü.M. über die Weiler Nante, Prato, Dalpe bis nach Chironico.
Dort wechselt die Route auf die linke Talseite nach Calonico. Bei Calonico befindet sich die markante Kirche San Martino, die etwas abseits des Dorfes in malerischer Lage auf einem beherrschenden Felsvorsprung thront. Sie ist bereits von der Autobahn, aus Richtung Faido nach Süden fahrend, gut sichtbar und gilt als eines der Wahrzeichen der Leventina.
Die Route führt anschliessend weiter auf der rechten Talseite zurück bis nach Faido. Von dort besteht die Möglichkeit, mit der Bahn (SBB) bequem zum Ausgangspunkt nach Airolo zurückzukehren.
Zeit:
Ca. 4 Stunden
Distanz:
53 km
Höhenmeter / Höchster Punkt:
1'570 m / 1'460 m. ü. M.
Video:
Tourenvideo auf Relive anschauen
GPS Datei:
> GPX / Für GPS-Gerät herunterladen
Der Start dieser Tour befindet sich in Airolo. Bei der Seilbahn Airolo–Pesciüm stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung.
Zunächst führt die Route auf einer wenig befahrenen Strasse hinauf ins Dörfchen Nante. Ausgangs Nante verläuft der Weg ausschliesslich auf Nebenwegen durch mehrere idyllische Weiler bis nach Giof. Von dort geht es hinunter nach Ambri. Wer will, kann die Schlaufe über Nante auch weglassen und die Route verkürzen, indem der Start zum Beispiel nach Ambri verlegt wird. Beim Hockey Stadion von Ambri gibt es genügend Parkplätze. Ausgangs Ambri zweigt die Route auf einen Nebenweg ab und führt vorbei an den Laghetti Audan.
Die Audan-Seelein sind vor allem bei Anglern bekannt, da an beiden Seen das Fischen erlaubt ist und auch Fischereiausrüstung angeboten wird. Direkt bei den Weihern befindet sich zudem ein typisches Tessiner Grotto, das zu einer genussvollen Pause bei Speis und Trank einlädt.
Anschliessend steigt die Route wieder an und führt hinauf nach Prato und weiter nach Dalpe. Das Bergdorf Dalpe liegt auf einer sonnigen Hochebene am Eingang des Val Piumogna, einem rechten Seitental der Leventina. Diese landschaftlich reizvolle Terrasse bleibt Reisenden, die auf der Autobahn von Airolo Richtung Süden unterwegs sind, meist verborgen.
Von Dalpe aus folgt man einer schmalen, asphaltierten Höhenstrasse in Richtung Gribbio. Das hübsche Dörfchen Gribbio liegt in den Lepontinischen Alpen, genauer gesagt in der Alta Leventina zwischen Chironico und Dalpe, auf rund 1’300 m ü.M.. Hier befindet sich das kleine Osteria Grotto ul Ciulin, das sich hervorragend für einen Zwischenhalt oder ein gemütliches Mittagessen mit regionalen Spezialitäten eignet.
Nach Gribbio führt die Route hinunter zu einer weiteren Hochebene, auf der sich das versteckte Dorf Chironico befindet. Das Dorf liegt auf einer Terrasse auf 786 m ü.M., die teilweise durch einen Bergsturz von der gegenüberliegenden Talseite entstanden ist. Ein kleiner, gestauter See zur Stromproduktion lädt an warmen Tagen zum Baden oder zumindest zum Abkühlen ein.
Anschliessend geht es weiter talwärts. Bei Lavorgo unterquert die Route die Autobahn A2, um auf die andere Talseite zu wechseln. Von dort schlängelt sich die Strasse hinauf zum idyllischen Dorf Calonico mit seinen rund 70 Einwohnern. Besonders markant ist die Kapelle San Martino, die auf einem Felsvorsprung oberhalb des Dorfes thront und bereits von der Autobahn aus gut sichtbar ist. Die seit dem Jahr 1300 belegte Pfarrkirche wurde bewusst abseits des Dorfes in malerischer, beherrschender Lage errichtet.
Wer will, kann beim Aufstieg nach Calonico noch einen kurzen Abstecher von einem Kilometer und 60 Höhenmetern zum Dörfchen Anzonico machen. Bei der einladenden Osteria Anzonico lohnt sich ein Zwischenhalt um sich zu verpflegen und beste lokale Köstlichkeiten zu geniessen.
Ausgangs Calonico führt die Route auf einem schönen, vollständig fahrbaren Natur- und Schotterweg weiter zum nächsten Weiler Tengia (dieser Waldwegabschnitt ist in den Fotos in einem separaten Kartenausschnitt dargestellt). Der Höhenweg verläuft erneut auf rund 1’000 m ü.M. weiter in Richtung Rossura und mündet schliesslich in die Strasse Faido–Carì. Von dort gelangt man bequem zum Bahnhof Faido, um mit dem Zug nach Airolo, resp. Ambri zurückzufahren.
Diese abwechslungsreiche Route verläuft fast durchgehend auf Höhenwegen und Hochebenen und führt vorbei an abgelegenen, ursprünglichen Weilern, die man auf der Durchreise in den Süden normalerweise nie zu Gesicht bekommt.
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