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2.5 Val Calnègia im Val Bavona (Wandern)
Allgemein:
Diese Wanderung führt ins Val Calnègia, das Tal, aus dem der Fluss des imposanten Wasserfalls von Foroglio im schönen Val Bavona entspringt.
Der Startpunkt liegt am Dorfeingang von Foroglio beim Ristorante La Froda. Ein grosser Parkplatz befindet sich gleich in der Nähe.
Der schöne, schattige Weg verläuft über zahlreiche Treppen und schlängelt sich ca. ¾ Stunden hinauf, wobei rund 170 Höhenmeter überwunden werden. Am oberen Ende erreicht man die Kante, von der der imposante Wasserfall über die Klippe stürzt. Dort liegt auch der Weiler Puntid mit seiner charakteristischen Steinbogenbrücke über den glasklaren Fluss Calnègia.
Zeit:
Ca. 1 h 30 min. bis zum Weiler Gerra
Distanz:
3.2 km bis zum Weiler Gerra
Höhenmeter / Höchster Punkt:
Aufstieg 350 m / 1'043 m. ü. M.
Video:
Wandervideo auf Relive anschauen
GPS Datei
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Der Startpunkt dieser Wanderung liegt in Foroglio, im Herzen des Val Bavona. Foroglio befindet sich ungefähr in der Talmitte, und einen grossen Parkplatz findet man gleich am Dorfeingang (siehe auch Infos und Fotos der Biketour 2.4 Val Bavona).
Das Val Bavona ist eines der schönsten Tessiner Täler: hohe Felshänge, Reste kolossaler Bergrutsche und eine der steilsten und steinigsten Landschaften der Alpen. Strom gibt es hier – mit Ausnahme von San Carlo und Robiei – kaum; die Bewohner im Sommer müssen sich mit Solarzellen, Gas, kleinen Wasserturbinen, Kerzen oder Petroleum behelfen. Bereits von weitem sticht der imposante Wasserfall von Foroglio ins Auge, der von einer 108 m hohen Felswand in die Tiefe stürzt. Gleich am Dorfeingang lädt die Osteria La Froda zu einer Einkehr in unmittelbarer Nähe des Wasserfalls ein.
Gleich hinter dem Grotto beginnt der Wanderweg, der zunächst durch die schön erhaltenen Rustici von Foroglio führt. Hier lohnt es sich, einen Moment innezuhalten und die liebevoll restaurierten Gebäude zu bewundern. Anschliessend steigt der Weg über viele Treppen, meist im Schatten des Waldes, zur Alp Puntid. Dabei bietet sich immer wieder ein herrlicher Blick auf den Wasserfall. Nach rund ¾ Stunden erreicht man die elegante Steinbogenbrücke, die den glasklaren Fluss Calnègia überspannt.
Von hier aus verläuft der Weg auf der Südseite des Flusses weiter zu den Weilern Gerra und Calnègia. In der unberührten Landschaft des Val Calnègia gibt es zahlreiche Besonderheiten zu entdecken:
Der Bach verschwindet auf einer Strecke von mehreren hundert Metern im Untergrund, bevor er kurz vor der Steinbogenbrücke wieder ans Tageslicht tritt.
Riesige Felsblöcke liegen über den Talboden verstreut. Unter manchen dieser „Splüi“ – Felsbauten, die früher als Käsekeller, Viehställe oder sogar Wohnräume dienten – kann man noch heute Spuren menschlicher Nutzung erkennen.
Der Weiler Gerra mit seinen Steinhäusern lädt zu einer gemütlichen Picknickpause ein. Wer möchte, kann noch bis zum nächsten Weiler Calnègia weiterwandern, bevor man den Rückweg nach Foroglio antritt.
Zum Abschluss lohnt sich ein Besuch im Grotto La Froda, das einfache, köstliche und authentische Gerichte aus lokalen Produkten anbietet: Fleisch und Käse, Polenta vom Kamin mit Schmorbraten, diverse Käsesorten sowie hausgemachte Desserts.
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