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8.7 Airolo - Passo San Giacomo - Rifugio Maria Luisa (Biketour)
Allgemein:
Der Beschrieb dieser Tour beginnt in Airolo. Von dort gelangt man mit der Seilbahn Airolo–Pesciüm zum Ausgangspunkt des aussichtsreichen Höhenwegs „Strada degli Alpi Bedretto“.
Auf einem breiten, gut ausgebauten Weg verläuft die Route dem Hang entlang, vorbei an mehreren Alpen in Richtung Nufenenpass. Nach rund 15 km beginnt der neu angelegte Zickzack-Weg, der hinauf zum Passo San Giacomo führt. Hier erreicht man die Grenze zu Italien.
Nach weiteren etwa zwei Kilometern, entlang des Lago Toggia, erreicht man schliesslich das Rifugio Maria Luisa, das zu einer wohlverdienten Rast in hochalpiner Umgebung einlädt.
Zeit:
Ca. 4 Stunden ab Alpe Pesciüm
Distanz:
51 km
Höhenmeter / Höchster Punkt:
1'160 m (1'790 m ohne Seilbahnfahrt) / 2'312 m. ü. M.
Video:
Tourenvideo auf Relive anschauen
GPS Datei:
> GPX / Für GPS-Gerät herunterladen
Der Start dieser Tour erfolgt in Airolo. Mit der Seilbahn Airolo–Pesciüm erreicht man bequem den Ausgangspunkt des aussichtsreichen Höhenwegs „Strada degli Alpi Bedretto“ in Richtung Nufenenpass. Alternativ können die rund 560 Höhenmeter von Airolo nach Pesciüm auch mit dem Bike über den Weiler Nante zurückgelegt werden.
Vorbei am Ristorante Alpe Pesciüm bei der Bergstation führt die Route auf einem breiten, panoramareichen Weg (S0–S1) mit leichtem Auf und Ab dem Hang entlang. Auf der gegenüberliegenden Talseite ist die Gotthard-Passstrasse gut sichtbar. Der Weg verläuft abwechslungsreich über offene Alpweiden und durch lichte Lärchenwälder, gesäumt von Heidelbeersträuchern und Alpenrosen. Ursprüngliche Natur und wohltuende Stille prägen diesen Abschnitt.
Die Höhenroute verbindet mehrere Alpen und zieht sich auf einer Höhe zwischen 1’700 und 1’800 m ü.M. von der Alpe Pesciüm bis zur Alpe di Valleggia. Bis hier folgt man der offiziellen Route 390. Bei der Alpe di Valleggia zweigt der Weg links ab in Richtung Alpe di Formazzora.
Hier beginnt der neu angelegte Zickzack-Weg hinauf zum Passo San Giacomo. Mit einer Steigung von etwa 14–16 % ist dieser Abschnitt auch mit dem E-Bike gut fahrbar, allerdings etwas anspruchsvoller (S1–S2). Besonders die Abfahrt auf diesem Trail macht grossen Spass. Nach rund 15 Minuten Aufstieg erreicht man eine weite Hochebene.
Der Weg führt nun über schöne Wiesen, vorbei an der Kapelle San Giacomo auf 2’225 m ü.M., weiter hinauf zum Passo San Giacomo auf 2’312 m ü.M., dem höchsten Punkt der Tour. Hier überschreitet man die Grenze zu Italien. Auch wenn keine Grenzkontrollen zu erwarten sind, empfiehlt es sich, einen Ausweis mitzuführen.
Vom Pass aus folgt ein breiter, gut fahrbarer Weg (S0) leicht abfallend dem Lago Toggia entlang. Nach etwa 4 Kilometern erreicht man das Rifugio Maria Luisa, das etwas unterhalb der Staumauer im Val Formazza liegt. Die Hütte lädt zur Einkehr mit italienischen Spezialitäten ein, und E-Bikes können hier an einer Steckdose aufgeladen werden. (Siehe auch Tour 10.3 Val Vormazza-Passo San Giacomo).
Der Rückweg unserer beschriebenen Tour führt zunächst nochmals rund 150 Höhenmeter hinauf zum Passo San Giacomo. Anschliessend geht es auf dem bekannten Weg grösstenteils bergab bis oberhalb von Ronco zur Alpe di Valleggia.
Hier trifft man wieder auf den Weg, der von der Alpe Pesciüm herführt. Die Route folgt nun jedoch nicht zurück Richtung Pesciüm, sondern zweigt links hinunter nach Ronco ab (Route 590 folgen).
Schon bald erreicht man die Nufenenstrasse, die hier überquert wird. Anschliessend wechselt man auf die alte, wenig befahrene Passstrasse, die durch die Dörfer Ronco, Bedretto und Villa Bedretto führt.
Nach Villa Bedretto mündet die Route nochmals kurz in die Nufenenstrasse, bevor sie kurz nach Fontana erneut auf einen schönen Nebenweg abzweigt, der entspannt zurück zum Startort Airolo führt.
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