1.2 Monte Gambarogno (Schneeschuhtour)
Allgemein:
Die Schneeschuh-Tour auf den Monte Gambarogno führt hoch über das gesamte Gambarogno und eröffnet eine besonders eindrucksvolle Aussicht: Vom Gipfel sieht man den Lago Maggiore, das Maggia-Delta, Locarno sowie die gegenüberliegende Talseite mit dem Weg Richtung Indemini.
Der Aufstieg beginnt an der Alpe di Neggia, die ab Vira Gambarogno entweder mit dem Auto oder bequem mit dem Postauto erreichbar ist.
Zeit:
Ca. 2.5 Stunden
Distanz:
Ca. 3 km
Höhenmeter / Höchster Punkt:
Ca. 310 m, 1'730 m. ü. M.
Video:
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Der Monte Gambarogno erhebt sich majestätisch über den Lago Maggiore und bietet sowohl im Sommer als auch im Winter grandiose Aussichten. Ausgangspunkt der Tour ist die Alpe di Neggia auf 1.394 m ü. M., bequem erreichbar mit dem Auto oder dem Postauto ab Vira Gambarogno.
Die Schneeschuh-Tour beginnt entlang der kurzen Skipiste und führt bald in Zickzack-Kurven den Hang hinauf bis zur Krete, wo man mit einer überwältigenden Aussicht belohnt wird. Von dort verläuft der Weg weiter Richtung Gipfel des Monte Gambarogno.
Vom Gipfel eröffnet sich ein atemberaubendes Panorama: Der etwas höhere Monte Tamaro wirkt zum Greifen nah, im Süden erstreckt sich der Blick nach Luino, im Norden die Magadinoebene. Im Westen reicht der Blick tief ins Verzascatal, bis zum Monviso nahe Torino. In entgegengesetzter Richtung zeichnen sich die Bergeller- und Engadinerberge ab: Disgrazia, Roseg, Bernina, Morteratsch. Immer wieder fasziniert der Tiefblick auf den Lago Maggiore mit den Brissago-Inseln, das Maggia-Delta und die Magadinoebene. Malerische Dörfer schmiegen sich an die steilen Flanken des Gambarogno und fügen sich harmonisch in die Landschaft ein.
Ein Zwischenhalt bei den ehemaligen Militärbaracken und heutigen Capanna Gambarogno auf der Bergkette lohnt sich, um das Panorama zu geniessen und eine kleine Verpflegung in der Capanna oder aus dem Rucksack einzunehmen.
Der Rückweg führt wieder zur Alpe di Neggia. Alternativ kann die Tour verlängert werden: Über das Oratorio di Sant’Anna gelangt man weiter nach Indemini.
(Siehe dazu auch unseren Wanderbeschrieb 6.1 für die Sommertour).
























